Reaktion vom Umweltamt

Frank am 1. November 2007 um 22:54

Auf Doris dringende Nachfrage hat heute das Umweltamt wegen der Fällgenehmigung für die Birken reagiert – mit einem mal haben wir einen Vor-Ort-Termin, nächste Woche Donnerstag. Mal sehen, was draus wird.

Von Rostow-Bau haben wir auch noch nichts weiter gehört. Man ist zwar aus dem Halloween-Brückentags-Urlaub zurück, aber angefangen hat man trotzdem noch nicht. Herr Draber wollte sich bis heute Nachmittag melden – na dann doch nicht. Die 44. KW ist ja erst morgen vorbei.

Der Anfang ist abzusehen

Frank am 30. Oktober 2007 um 22:21

Seit meinem letzten Beitrag ist einige Zeit vergangen, aber, um ehrlich zu sein, ist auch nichts ernsthaftes passiert.

Was war nun in der Zwischenzeit:

  • Der positive Bescheid zum Bauantrag ist (relativ pünktlich) bei uns eingetroffen, mit einer Auflage: um die armen bedauernswerten Birken zu schützen, muß unsere zukünftige Terasse sowie der Untergrund vom Carport wasserdurchlässig sein. Das schränkt zwar unsere Möglichkeiten mit der Terasse ein, ist aber machbar. Was das Ganze soll, falls wir für die Birken doch die Fällgenehmiging bekommen sollten, ist mir auch nicht ganz klar.
  • Mit dem Tiefbauamt hatten wir eine unkomplizierte Einigung wegen der Auffahrt der Baufahrzeuge – Protokoll über den Zustand des Bürgersteigs erstellt, Rest ist unsere Sache, fertig. Unser Bauleiter von Rostow, Herr Draber, versprach, daß das dann von Seiten Rostow weiter erledigt wird.
  • Vattenfall hat uns erstaunlich schnell schon Strom aufs Grundstück gelegt – es gibt halt Betriebe, die bei aller Größe schnell und unkompliziert arbeiten können.
  • Die Wasserbetriebe kommen nicht wirklich aus dem Knick, ich durfte dreimal den Antrag auf Abwasserentsorgung hinfaxen und weiß bislang immer noch nicht, ob er überhaupt registriert worden ist (das erste Fax war am 20. September!). Immerhin durfte ich mir schon persönlich eine blaue Wundertüte – äh Schutzbogen von den Wasserbetrieben abholen. Ein Zeichen dafür, daß wenigstens der Antrag auf Trinkwasserversorgung irgendwo registriert wurde.
  • Und zu guter Letzt hat die Firma Rostow beschlossen, den Anfang der Woche Betriebsferien zu machen, da diesen Mittwoch in Mecklenburg Feiertag ist – Halloween – äh Entschuldigung, Reformationstag. Da bieten sich doch der Montag und Dienstag als Brückentag an. Eigentlich wollte man ja am Anfang der Woche mit den Erdarbeiten beginnen, aber naja, solche Infos sind für Kunden holpflichtig, und außerdem hatte man sich sowieso nich ganz exakt festgelegt – 44. KW ist halt auch noch am Donnerstag und Freitag. Wenn es denn halt dann losgehen sollte, wollen wir mal nicht soviel meckern.

Der krönende Abschluß ist aber wie immer der Amtsschimmel – die dreimalverfl…. GVO ist immer noch nicht da, und das, obwohl wir dem Herrn Notar dermaßen mit Telefonaten auf die Nerven gegangen sind, daß er unsere Namen sicher nicht mehr ohne ein Aufstöhnen hören kann. Er kann aber auch nicht soviel dafür, es ist das Grundbuchamt, das bummelt, und bummelt, und bummelt….

Aber insgesamt sehen wir der Sache (immer noch) optimistisch ins Antlitz

Glück auf.

Eine Umräumaktion zur Rettung der Birken

Frank am 15. September 2007 um 21:58

Wie Patrick schon erwähnte, durften wir heute auf Wunsch einer einzelnen Amtsperson (vom Natur- und Umweltamt Marzahn/Hellersdorf) die vom Grundstück gesicherten Gehwegplatten und das mehr oder weniger kleingeschnittene Brennholz, das wir rund um die Birken gestapelt hatten, in eine sichere Entfernung von den Birken umstapeln, damit die empfindlichen Wurzeln der Birken keinen Schaden erleiden.

Dass wir eigentlich die Birken fällen lassen wollten, interressierte die Vertreterin des Umweltamtes nicht, schließlich hätte sie den Fällantrag, den ich vor drei Wochen persönlich im Umweltamt eingereicht hatte, noch nicht auf ihrem Tisch, und was sie noch nicht auf ihrem Tisch hat, interressiert sie halt nicht ein bischen, wie das auf dem Amt nun mal so ist.

Na gut, da haben wir halt das ganze Zeugs von Punkt A nach Punkt B geschleppt. Wir fanden es halt rund um die Birken ganz gut aufgehoben, dort hätte es unseres Erachtens beim Bau nicht weiter gestört. Aber wenn es nicht sein sollte ….

Nach dreieinhalb Stunden waren wir dann fertig – mit dem Umstapeln und unseren Kräften. Gott sei Dank konnte Patrick die ersten zwei Stunden mit helfen, ansonsten wären Heiko und ich heute keinesfalls fertig geworden. Danach haben sich unsere Arme wie die eines Gorillas angefühlt – bis auf den Boden hängend.

Die Birken und ihre drückende, tödliche Last.
Der Stapel an den Birken, kurz nachdem wir begonnen hatten, umzustapeln.

Die von der Last der Stapel bfreiten Birken
Die Birke von ihrer Last befreit – sie können wieder aufatmen.

Der neue Stapel am westlichen Zaun
Der neue Stapel am westlichen Grundstückszaun – fein säuberlich abgedeckt.

Das hin und her der Steinplatten

Patrick am 14. September 2007 um 23:34

ich habe heute erfahren das wir mal wieder die schon zu vor umgestapelten Steinplatten von A nach B schleppen dürfen!

weil eine dame vom umweltamt meinte das die steinplatten die wir unter drei alte birken aufgestapelt hatten nicht dort liegen dürfen weil sie dort im wurzelbereich der birken seien.

diese platten hatten wir zuvor aus dem boden des grundstücks geholt um sie zu behalten und deswegen hatten wir ca. 50 steinplatten im mass 50 x 50 cm erst unter eine hecke gestapelt und dann unter die birken als die hecke entfernt werden sollte.

zusätzlich hat meine familie auch schon eine verwarnung von selbiger amtsperson bekommen weil die abrissfirma bäume gefällt hat, das bis september aber nich erlaubt war.

Mal wieder Ärger wegen dem Grundbuch

Frank am 14. September 2007 um 18:28

Wieder ein Liebesbrief von unserem Notar – die Bank benötigt dringend die GVO-Bestätigung – was immer das ist. Ohne diese Bestätigung wird nichts mehr eingetragen – und damit kein Geld von der Bank. Na Danke.

Nach meiner Erinnerung handelte es sich dabei um offene Vermögensfragen, und als es um die Finanzierung ging, hieß es einhellig, daß die Finanzierung steh, auch wenn die GVO-Bestätigung erst später kommt. Also hab ich da was falsch verstanden, oder woher kommt der Sinneswandel beim Grundbuchamt?

Natürlich beiliegend eine Rechnung vom Grundbuchamt, die wir mal wieder aus der Portokasse zahlen dürfen.

Der Beginn

Frank am 14. September 2007 um 12:50

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt …

So soll denn an dieser Stelle ein Bautagebuch entstehen, der unsere Erlebnisse und Erfahrungen mit dem Bau unseres Eigenheimes dokumentiert.

Grundstückssuche nochmal

Frank am 17. September 2006 um 19:29

Das komplette Wochenende unterwegs gewesen – aber meistens typisch Berlin: entweder zu teuer oder am A. der Welt. Trotzdem interessant zu sehen, was da so alles verkauft werden soll.

Grundstückssuche

Frank am 10. September 2006 um 19:25

Heute sind wir das erste Mal los, und haben uns nach einem Grundstück umgesehen, erst mal ohne feste Vorgaben, hauptsache hier irgendwo in der Nähe.

In Hellersdorf oder Umgebung sollte es denn schon bleiben -  Doris und Heio wollten nicht soweit von ihrer Arbeit weg – und ich bin die Fahrerei sowieso schon gewöhnt.

Erste Überlegungen

Frank am 5. September 2006 um 18:48

Da haben wir doch beschlossen, uns in das Abenteuer zu stürzen, ein Eigenheim bauen zu wollen.

Wie wir da drauf gekommen sind, ist uns im Nachhinein auch nicht klar geworden – es hat vieleicht damit zu tun, welcher Trubel bei uns hier immer herrscht, und das es vieleicht auch ganz angenehm wäre, aus dem Betonbunker hier um uns herum herauszukommen.

Wobei dabei nicht gesagt ist, daß wir mit unserer Wohnung unzufrieden wären – nein, sie ist eigentlich sehr schön (ein Nach-Wendebau), aber irgendwie hatte sich die Idee bei uns festgesetzt.

Unser Mietshaus
Hier mal ein Foto von dem Mietshaus, in dem wir derzeit wohnen.